resilienz & resistenz

Der Begriff Resilienz, ursprünglich aus der Psychologie kommend,
hat in den letzten Jahren das Konzept der Salutogenese -
das sich auf gesundheitsrelevante Faktoren und dynamische Wechselwirkungen bezieht, die zur Entstehung und Erhaltung
von Gesundheit führen, ergänzt und erweitert. Gesundheit wird
damit nicht als Zustand, sondern als dynamischer Prozess
verstanden und Risiko- und Schutzfaktoren stehen in einem Wechselwirkungsprozess. Impfungen werden zunehmend als
wichtiger Resilienzfaktor verstanden, der Resilienz erhöhen und
damit einen Gesundheitsbeitrag leisten kann. Impfungen sind andererseits ein höchst erfolgreiches Mittel um Resistenzen in
der Medizin zu vermeiden. Gesellschaftspolitisch stehen
Impfungen weltweit aber in einem zunehmenden Spannungsfeld
und verursachen bei manchen Bevölkerungsgruppen Resistenzen.
Es stellt sich für viele Gesundheitssysteme die Frage, wie wir die Impfresilienz erhöhen können um auch in den nächsten Jahrzehnten die wertvollen Effekte von Impfungen ausschöpfen zu können.

Beim zehnten niederösterreichschen Impftag werden unterschied-
lichste Aspekte von Resilienz und Resistenz der Vakzinologie
beleuchtet und er soll ihnen als Teilnehmer praktische relevante
Handlungsempfehlungen mitgeben.

Zehn Jahre niederösterreichischer impftag - zehn Jahre innovative Fortbildung - wir freuen uns auf Ihr Kommen!